Wappen der Gemeinden Boxberg/O.L., Rietschen und Rothenburg/O.L.

Im November 2005 schlossen die Gemeinden Boxberg/O.L. und Rietschen sowie die Stadt Rothenburg mit dem damaligen Niederschlesischen Oberlausitzkreis eine Vereinbarung über die Planung und den Ausbau des Wolfsradweges ab.

Am 10.05.2006 erfolgte der erste Spatenstich . Der Radweg hat eine Gesamtlänge von
43,3 km und wurde auf etwa 22 km ausgebaut, der Rest sind vorhandene Rad- und Wirtschaftswege sowie schwach befahrene Straßen. Außerdem konnten drei Schutzhütten unter dem Motto „Kunst am Radweg“ mit historischem Bezug errichtet werden.
Die Gesamtbaumaßnahme konnte im Sommer 2008 abgeschlossen werden.

Die Teilstücken gliedern sich wie folgt auf die Gemeinden:
 

Gemeinde Boxberg/O.L.      6,1 km  sowie Schutzhütte „Hünengrab“
Gemeinde Rietschen   12,7 km  sowie Schutzhütten „Zwei Brücken“ u. „Viereichen“
Stadt Rothenburg   4,2 km.


Die Gesamtinvestitionskosten beliefen sich auf rund 1.790.000 Euro und wurden ausschließlich der Planungskosten zu 90 % mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.


Der Wolfsradweg ist ein touristischer Hauptradwanderweg und verläuft in West-Ost-Richtung von Boxberg/O.L. (Anbindung an den Spreeradweg) über Rietschen bis nach Rothenburg/Steinbach (Anbindung an den Neißeradweg).
Von dort aus ist über die Fußgänger- und Fahrradbrücke bei Deschka die Verbindung an das polnische Radwegenetz gegeben.
Die touristische Erschließung des deutsch-polnischen Grenzgebietes wird damit wesentlich gefördert und trägt zum weiteren Zusammenwachsen beider Neißeanliegerstaaten bei.

Beim Befahren des Wolfsradweges kann man die naturnahe Landschaft genießen und den Siedlungsraum der Wölfe kennen lernen.
Unterwegs von Steinbach nach Nochten sind viele Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und laden zum Verweilen oder Anschauen ein.

Von Nochten aus kann man den Hermannsdorfer Radweg in Richtung Norden benutzen und weiter über Weißwasser bis zum Kromlauer Park oder nach Bad Muskau fahren und dort das Schloss und den schönen Fürst-Pückler-Park besichtigen.

Hinweis

Durch Baumaßnahmen von Vattenfall ist der Abschnitt zwischen den Ortschaften Hammerstadt und Reichwalde Ziegelei gesperrt. In der nachfolgenden Grafik ist die neue Route eingezeichnet.